News [26.08.10]

Ein Qualitätskeller ist wie eine Festung. Er schützt das Haus und seine Bewohner gegen Feuchtigkeit, Schimmel, Staunässe oder Druck. Außerdem unterstützt er die ... mehr


Fertigkeller - Spezial: Weitere Informationen finden Sie ...hier


Bürkle baut auf eigene Energie

1,3 Millionen investiert

Mit Dächern hat die Firma Bürkle eher selten zu tun. Unsere Spezialität sind Maß- und Fertigkeller – unter anderem in Hochwasser gefährdeten Gebieten, an Hängen oder direkt im Wasser. Seit einigen Wochen stehen allerdings die Dächer der Firmengebäude am Stammsitz des Unternehmens im Fokus: Denn dort hat Geschäftsführer und Inhaber Johannes Bürkle 1,3 Millionen Euro investiert. In eine Photovoltaikanlage.

3500 Quadratmeter Dachfläche nutzt das 1957 gegründete Unternehmen nun für die Gewinnung von Energie durch Sonneneinstrahlung. „In der Spitze sind es 420 kW“, sagt Johannes Bürkle über die Leistung der Anlage, „der Jahresertrag liegt bei etwa 400.000 bis 450.000 kWh.“ Das ist mehr als das Betonwerk im Industriegebiet von Sasbach selbst benötigt. „Wir erzeugen mehr als wir verbrauchen.“ Und auch in anderer Hinsicht verbessert die Anlage die Energiebilanz des Unternehmens: „Es werden pro Jahr rund 250 Tonnen CO2 eingespart“, führt Bürkle weiter aus.
Der geschäftsführende Hauptgesellschafter sieht im Ausbau der Solarenergie eine Investition in die Zukunft des Unternehmens. Mit der eigenen Energieerzeugung gewinnt Bürkle mehr Flexibilität und Unabhängigkeit. Doch das ist für den badischen Mittelständler nur ein Aspekt. „Wir haben als Unternehmen in der Baubranche eine besondere Verpflichtung gegenüber unserer Umwelt.“ Das zeigt sich in den Produkten, dem Herstellungsprozess und den selbst definierten Qualitätsansprüchen. Nun zeigt es sich auch im Engagement auf dem Firmendach. „Photovoltaik ist eine saubere Sache“, sagt Johannes Bürkle. „Das passt zu uns. Denn auch Keller sind heute nicht mehr der dunkle, geheimnisvolle Bereich unter einem Haus, sondern sind Bestandteil des familiären Lebens.“

Solarmodule auf dem Dach – Pelletheizung im Keller

Johannes Bürkle hat bei seiner Investition natürlich auch seine Kunden im Blick. „Die setzen verstärkt auf alternative Energien.“ Und da müsse man als Anbieter von innovativen Lösungen auch mit gutem Beispiel vorangehen. „Wir können doch unseren Kunden nur empfehlen, ihre Energieversorgung durch eine Pelletheizung, bessere Dämmung oder Solarmodule auf dem Dach zu optimieren, wenn wir eigene Erfahrungen damit haben und diese weitergeben können.“ Neben einer Solaranlage auf den Dächern von Verwaltung und Produktion nutzt Bürkle auch die Betonkerntemperierung, um klimafreundlich Energie zu sparen. Bei diesem System wird die Speicherkapazität von Bauteilen durch die Integration von wasserführenden Rohren für das Heizen und Kühlen genutzt.

Bürkle setzt damit seine Innovationsoffensive 2010 fort. Die begann mit einem umfassenden Weiter- und Fortbildungsprogramm für die Mitarbeiter. „Wir sind seit mehr als 50 Jahren ein vorausschauendes Unternehmen“, sagt Johannes Bürkle. „Das werden wir nicht ändern.“
zurück zur Übersicht